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Albireon Indaco E.P.
(Cynfeirdd 2006) 6 Tracks Kein richtiger Anfang und kein richtiges Ende – es fängt an und hört unvermittelt auf. Die Musik von Albireon auf dieser E.P. besteht aus Fragmenten, rudimentären Neo-Folk-Stücken, angerissenen Ambient-Fetzen. Auch die Mitarbeit von Ian Read und Sonne Hagal führt zu keiner Verdichtung: Die Lieder haben keine eindeutige Struktur, wirken flatterhaft und kaum greifbar. Das ist einerseits anstrengend und lässt dadurch etwas an Identität, an Greifbarem missen, alles wirkt unfertig – andererseits entsteht so ein Fluss, die einzelnen Stücke hallen ineinander wieder. Vielleicht wäre die Musik von Albireon spannender, würde sie zu Ende gedacht, leider hat der Musiker es jedoch vorgezogen in diesen ambienten Folk-Sound nur Andeutungen zu geben. Ebenfalls weniger gelungen der sterile und billige Keyboard-Sound, welcher dilettantisch und kaum ansprechend wirkt. So bleibt ein farbloses Werk, das noch der Reife bedurft hätte – wer jedoch das Unvollendete in der Musik sucht wird bei Albireon fündig. Martin Kreischer |
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