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Atrium Carceri Ptahil (Cold Meat 2007) CD 13 Tracks Bereits mit seinem orkischen Soundtrackprojekt Za'frumi weitet Simon Heath das Konzept von Darkambientmusik in Richtung eines imaginären Filmsoundtracks aus, und die finstere Klangkunstsinfonie "Ptahil" kann als weiterer Schritt in diese Richtung betrachtet werden. Das letzte Stück ist dann auch konsequent als "End Titles" benannt... Gegenüber den finsteren Dronescapes von "Corridor of Cells" und "Kapnobatai" kommen bei "Ptahil" neue Elemente hinzu. Track 1 "Quarantine" beginnt mit einem traurigen Frauengesang (vermutlich russisch), endet allerdings ziemlich abrupt (klingt nach einen kleinen Masteringfehler). Danach geht es zunächst gewohnt weiter: mit verhallten Drones, schweren, metallischen Schlägen, bis wiederum melodiöse Aspekte eindringen: melancholische Klavierakkorde etwa. So entwickelt sich langsam eine groß angelegt Klangskulptur, voll von mysteriösen Geräuschen und Andeutungen. Auf diesem Weg gelingt es Atrium Carceri tatsächlich, eine ganz eigene Welt zu entwerfen, den Zuhörer eintauchen zu lassen in beklemmende und anregende Tiefen. Ein faszinierendes und düster-berauschendes Erlebnis. :ms: |
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