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Falkenstein
Kraftort

(Heimatfolk) CD, 10 Tracks
Der NeoFolk scheint an einem vorläufigen Endpunkt
angelangt. Nur noch wenige Veröffentlichungen sind in dem Genre zu
verzeichnen, zumeist aus dem Hause Prophecy oder Steinklang. Besonders
bei letzteren mischt sich allerdings immer wieder weniger gelungenes in
die Phalanx – schön, wenn sich dennoch ein Newcomer mit einem
ordentlichen musikalischen Verständnis finden lässt wie im Falle
von Falkenstein. Dabei hält sich Tobias Franke sehr dicht am Genre
und bricht nur selten aus – Kraftort ist die logische Konsequenz
von Urdarbrunnen. Dabei gibt es wieder herrliche Folk-Hymnen wie Eihwaz
und zahlreiche msytisch-magische Texte. Einzig das lyrisch etwas ungelenke
Am Ende wird Anfang sein kann nicht ganz mithalten. Mehr solch herrlich
ausschweifender Gitarrenpassagen wie in Die letzte Reise hätten dem
Album zusätzlich gut zu Gesicht gestanden – aber wer weiß,
wohin der Weg von Falkenstein in Zukunft führt. Es bleibt ein schönes
Album in dieser an prächtiger Folk-Musik armen Zeit und damit ein
Empfehlung für alle, die dem deutschen NeoFolk mit einem leicht alpinen
Einschlag zugetan sind.
Martin Kreischer
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