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Fauna
Rain
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(Aurora B) 1 Track, CD
Es bleibt die große Frage: Will man sich das
wirklich antun? Ein Black Metal-Album mit einem einzigen Track, der sich
über eine Stunde Spielzeit zieht dürfte nur die wagemutigsten
Hörer mit freudiger Erwartung füllen. Das Konzept liest sich
allerdings zunächst reizvoll: Archaische, atavistische Klänge
sollen eine Reise ins eigene Ich initiieren, um dort die eigenen Wurzeln
zu ergründen – Schamanismus, Transzendentalität, Grenzüberschreitung
sind hier die Grundgedanken. Das klappt nur bedingt. Fängt das Unterfangen
noch ruhig mit Akusitkgitarre an, braut sich schon bald der zu erwartende
Sturm zusammen und der Black Metal setzt mit leider recht altbackenen
Riffs ein. Auf der langen Reise gibt es zudem noch instrumentale Unzulänglichkeiten
und Timing-Schwankungen. Auch ist die kehlköpfige Koboldstimme kein
guter Reiseführer in prähistorische Zeiten vor jeglicher Kultur
und Zivilisation. Fauna gelingt es nicht schlüssig, ihr interessantes
Konzept umzusetzen, zu sehr schaut man auf Wolves in the Throne Room und
vergisst dabei spannende und geladene Musik zu schreiben. Schade.
Martin Kreischer
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