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Orcustus Orcustus
(Southern Lord) CD Black Metal über Southern Lord hat immer das gewisse Etwas. Seien es die Öko-Romantiker von Wolves in the throne Room oder die Dekonstruktivisten von sunnO))) – es gibt so etwas wie den Southern Lord-Vibe. Leider ist nicht ganz verständlich, wie sich die Norweger Orcustus auf das amerikanisches Kult-Label verirrt haben, denn bis auf ein paar klangvolle Namen im bestehenden und ehemaligen Line-Up (unter anderem Bard Faust von Emperor) bieten Orcustus Black-Metal-Standardkost. Die Riffs sind hinlänglich von anderen Projekten bekannt, die Zusammenstellung aus verdrehten Gitarrenharmonien der Emperor-Schule und dem modernen Klang von Cult of Luna ist zwar gelungen und hat durchaus den typischen Spirit, den eine solche Platte braucht – aber sonderlich neu oder gar herausragend ist das Debüt von Orcustus nicht ausgefallen. Es ist das, was man unter dem Genre versteht ohne einen neuen Blickwinkel einzuführen, wie man das von sonstigen Southern Lord-Künstler gewohnt ist. Das macht das Album nicht direkt schlechter, aber auch nicht wirklich essentiell. Ein durchweg hörenswertes Genrewerk, das sich leider nicht von der Masse abhebt. Traditionalisten wird das Album aber sicher zufrieden stellen. Martin Kreischer |
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