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SCHULTZ
Biomechanik
CD mit 13 Tracks im JewelCase Urgent Disk Records
SCHULTZ für sich existiert schon seit 2002, wirklich
interessant wurde es allerdings 2006, als sich SCHULTZ und eine Dame namens
VDREY zusammenschlossen, um seitdem am laufenden Band gemeinsame Auftritte
zu absolvieren. Herr SCHULTZ macht die Musik, während VDREY, meist
im Fetischkostüm, dazu malt und anderweitig unanständige Dinge
anstellt.. Das Ganze stellt sich im Zusammenspiel von Musik und bildender
Kunst als äußerst spaßig und auch anregend dar.
Nun erschien mit dem eher banalen Titel „Biomechanik“
das offizielle Debüt. Hier ist nun nicht mehr und nicht weniger zu
finden als spaßiger, tanzbarer Industrialdiscosound.
Puristen werden die Zähne fletschen und sich grausend abwenden. Wenn
man sich aber ins Gedächtnis zurückruft, in wessen Tradition
sich SCHULTZ versteht, so geht es ihm scheinbar gar nicht um irgendwelche
Aussagen. Er will Industrial Pop im Stil von Hands,Ant-Zen etc. machen,
dazu kann man stehen wie man will, besser als Combichrist ist es definitiv.
Ein nettes Tanzalbum ohne Schnörkel und Anspruch.
Daniel Novak
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